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AKTION – Die Temperatur der Räume kontrollieren

Es ist die Aufgabe der Schüler in der ganzen Schule eine Temperatur zwischen 20 und 21°C zu garantieren!

1° – So viel wie möglich Thermometer in der Schule aufhängen

Sehr oft fällt es den Lehrern gar nicht auf wie warm es in den Klassenräumen ist. Aber 23°C sind 2°C zu viel, und das bedeutet 15% Mehrverbrauch (7 bis 8% Mehrverbrauch für jedes Grad Celsius Unterschied zur Außentemperatur)!

Es ist auch möglich, dass die Kleidung nicht den Jahreszeiten angepasst wird. Wer sich bei 21°C darüber beschwert, dass es “friert!”, sollte vielleicht mal in Erwägung ziehen, seine Garderobe zu überdenken. Es geht darum, das Temperaturgefühl und das entsprechende Wohlgefühl zu objektivieren.

2° – Die Thermostat einstellen

Jede Nummer entspricht einer Temperatur.

Ungefähre Entsprechung: “1” = 16°C “2” = 18°C “3” = 20°C “4” = 22°C “5” = 24°C

Im Prinzip sollte man das Thermostat also auf 3 einstellen.

Kurz notiert:

  • es sollte eher 2,5 sein, wenn die Schule gut isoliert ist (und wenn die Temperatur des Heizungswassers ziemlich hoch ist),
  • und eher 3,5, wenn es nur eine einfache Verglasung in der Schule gibt und die mangelnde Isolierung ausgeglichen werden muss (und wenn die Temperatur des Heizungswassers ziemlich niedrig ist).

Die Schüler werden diese Einstellungen bestimmen. Der Heizkörper muss ganz kalt sein, wenn die Temperatur in der Klasse 22°C beträgt.

3° – Ab dann darf niemand mehr das Thermostat berühren!

Muss man den nicht auf 5 stellen, wenn es morgens kalt ist?
Nein, dadurch wird die Klasse auch nicht schneller warm, und außerdem riskiert man es zu vergessen später wieder zurück zu stellen!

image007Und muss man die Thermostate abends nicht runter setzen?
Nein, sonst ist es am folgenden Morgen zu kalt. Das Thermostat muss auf 3 bleiben, aber die Umwälzpumpe muss so eingestellt werden, dass nachts kein Wasser mehr zirkuliert.


4° – Und wenn es keinen Temperaturregler gibt?

Mehrere Fälle sind möglich:

  • es gibt ganz normale Griffe: es wir ein wöchentlicher Heizungsverantwortlicher bestimmt, der sich um jede Klasse kümmert, und es wird ein schöner offizieller Brief an den P.O. (?) aufgesetzt und geschickt!
  • es gibt überhaupt keine Regler oder sie sind kaputt: der Heizkörper wird zeitweise abgedeckt, wenn er zu heiß ist (mit einem Brett, oder, besser, mit einer Wolldecke). So fließt das Wasser wieder warm zur Heizung zurück, die also kein weiteres warmes Wasser produzieren muss. Aber es wird auch ein dringender Brief an den P.O. geschickt!

Manchmal argumentiert der P. O., dass viele Thermostate durch Vandalismus zerstört werden, aber die Überzeugungskraft der am Wettbewerb teilnehmenden Schüler sollte ausreichen, ihn zu überzeugen.

5° – Und in den Fluren, wo jeder an den Thermostaten rumspielen kann?

Es stimmt, dass es unpersönliche Räume in einer Schulen gibt, so wie einen Flur oder eventuell leer stehende Räume. In diesem Fall ist es geboten “institutionelle” Thermostate einzubauen: diese funktionieren wir die normalen Geräte, können aber nicht mehr eingestellt werden. Diese Einstellung wird bei der Installation vom Techniker vorgenommen und kann nicht mehr vom Gebraucher geändert werden. Diese können sich höchstens an den Techniker wenden, der dann mit einem Spezialschlüssel intervenieren kann.

6° – Und die nur einmal in der Woche geöffnete Bibliothek?

Ein Thermostat kann auch mit einer Uhr ausgerüstet werden. Man spricht dann von einem programmierbaren Thermostat.

Sie läuft auf Batterien, die die elektrischen Wiederstände der Gasblasen mit Strom versorgen. Wenn die Bibliothek nicht geheizt werden soll, erhöht der Wiederstand die Temperatur in der Blase, damit diese so tut als ob es 30°C warm wäre. Dadurch wird das Thermostat natürlich geschlossen!

Hier muss natürlich daran gedacht werden, die Batterien regelmäßig auszutauschen, sonst… (passiert was?)

Da es sich hierbei um anfälligeres Material handelt, sollte es nur in Räumen mit Aufsicht eingebaut werden.

 

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.